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Riestervergleich Debatte
In
diesem Artikel finden Sie viele nützliche Infos und zum Thema Riestervergleich Debatte.
Zunächst einige allgemeine Informationen zur Riester Rente an sich.
Riester Fonds Sparpläne
Mit der
Riester Rente sorgen Sie für später vor. Sie zahlen während Ihres
Arbeitslebens in die Riester Rente ein und erlangen als Rentner die Riester
Rente ausbezahlt. So einfach ist das. Wie hoch Ihre Rente sein wird, hängt
unter anderem von der Art ab, wie das angesparte Geld im Riester Vertrag, sprechen
wir ruhig in diesem Zusammenhang vom Riester Vermögen, angelegt wird. Eine
Möglichkeit der Riester-Abschlusssgestaltung ist der Riester Fonds Sparplan.
Was dies im Detail mit Riestervergleich Debatte
zu tun hat, ist auf den ersten Blick noch nicht offensichtlich. Deshalb zunächst
die Erklärung zum Fondssparplan:
Riester-Fondssparpläne sind staatlich geförderte Fondssparpläne,
bei denen Ihre in Aktien- oder Rentenfonds fließen. Sie
profitieren von Zinsen, Dividenden und Kursgewinnen, die während der Laufzeit
erwirtschaftet werden.
Riester-Fondssparpläne bieten die höchsten Renditeaussichten. So sind
bei entsprechend hohem Aktienfondsanteil Renditen bis zu 10 Prozent pro Jahr
möglich. Allerdings ist bei Aktienfonds ebenso immer
ein Risiko vorhanden, so dass zwischenzeitig auch Verluste
möglich sind. Um dieses Risiko zu minimieren, sollten Sie auf jeden Fall
entsprechendeFachgrößen zu Rate ziehen. Riester-Fondssparpläne
empfehlen sich für junge Sparer, die noch viel Zeit bis zur Rente haben.
So lassen sich die hohen Renditechancen bei Aktienfonds am Besten nutzen. Später
sollte dann eventuell auf einen höheren Rentenfondsanteil
gesetzt werden. Diese Empfehlung ist jedoch nur eine grobe
Einschätzung. Welche Riester-Variante für Sie unzweifelhaft
ideal ist, sollten Sie in einem unabhängigen Riester Rente Vergleich ermitteln.
Riester Rente - eine Bindung
fürs Leben?
Grundsätzlich
ist eine Rente immer auf einen langen Zeitraum ausgelegt. Von den ersten Geldern,
die Sie ansparen, bis zur letzten Auszahlung. Nur wenn Sie lange genug in eine
Riester Rente einzahlen, ist die Chance hoch, dass Sie genauso
eine hohe Rente erhalten. Es macht nur wenig Sinn, einen Renten-Abschluss
noch in der Ansparphase vorzeitig abzubrechen, weil Sie dann meist nichts davon
haben. Die Verzinsung ist noch sehr gering und abzüglich der Bearbeitungs-Aufwände
bleibt Ihnen kein tatsächlich großer Gewinn. Was sich gleichwohl
durchaus lohnen kann, ist ein Riester-Anbieterwechsel. Sie können einen Riester
Vertrag jeweils mit dreimonatiger Kündigungsfrist zum Quartalsende
kündigen und zu einem anderen wechseln. Dabei
sollten Sie jedoch erst den neuen Vertrag
abschließen und dann den alten kündigen, damit Sie Ihrem alten
Ihre neue Kontraktsnummer mitteilen können und das bereits
angesparte Vermögen auf den neuen Konstrukt umgebucht
werden kann.
Ein Wechsel zu einem anderen kann sich auf jeden Fall
lohnen. Wenn Sie 30 Jahre lang jährlich 1.200 Euro in einen Riester Konstrukt
einzahlen, macht ehedem ein Prozentpunkt Renditeunterschied
einen Unterschied von 13.000 Euro am Ende der Laufzeit aus. Darüber hinaus
sind die Verwaltungs-Preise bei den unterschiedlichen
Anbietern ebenfalls ungleich hoch. Sie sollten allerdings
bedenken, dass bei einem Anbieterwechsel erneut Aufwände anfallen,
die bei den meisten Versicherungsprodukten mittlerweile auf fünf Jahre
verteilt werden. Bei einem alten Konstrukt wurden diese Kosten
noch auf 10 Jahre verteilt. Wann und ob ein Wechsel für Sie sinnvoll ist,
lassen Sie sonach am besten durch unabhängige Kapazitäten
prüfen, die die aktuellen Umlagen und Renditen für
Sie vergleichen.
So erhalte ich die Riester
Förderung:
Wer riestert,
will natürlich ebenso in den Genuss der Förderung kommen. Das geht allerdings
nicht automatisch. Zunächst zahlen Sie Ihre in den Riester
Vertrag ein - normalerweise monatlich - und dann kriegen Sie nach Ablauf des
Jahres Ihre Förderung. Und das geht so:
Sie bekommen von Ihrer Versicherung jedes Jahr einen Zulagenantrag per Post
und wenn Sie Kinder haben gleichwohl einen entsprechenden Zusatzbogen. Überprüfen
Sie die Angaben des Antrags, tragen Sie Ihre Steuernummer und Ihr Finanzamt
ein und schicken Sie die Unterlagen dann zurück an Ihre Versicherung, die
solche direkt an das Bundeszulagenamt weiterleitet. Nach Prüfung Ihrer Angaben
werden Ihre Zulagen anschließend an dem überwiesen.
Neuerdings wird der Ablauf mit einem sogenannten "Dauerzulagenantrag"
entscheidend vereinfacht. Hierbei füllen Sie den Beantragungsbogen nur
einmal aus und Ihr beantragt die Förderung dann jedes Jahr
für Sie automatisch.
Die nachgelagerte Besteuerung
der Riester Rente
Die Riester
Rente unterliegt der sogenannten nachgelagerten Besteuerung. Das interessiert
viele, die ursprünglich nach Riestervergleich Debatte gsucht haben.
Nachgelagerte Besteuerung bedeutet, dass Sie Ihre Alterseinkünfte, also
gleichfalls die Einkünfte, die Sie im Rentenalter aus der Riester Rente beziehen,
versteuern müssen. Natürlich zahlt niemand gern Steuern und das ändert
sich sicherlich gleichfalls als Pensionär oder Pensionärin nicht. Aber lieber später weniger Steuern
auf die Riester Rente zahlen, als während des Arbeitslebens viel Steuern
auf das monatlich Einkommen zahlen. Und ein Gutes hat das Ganze: im Gegenzug
können Sie nämlich die , die Sie in der Ansparphase in
die Riester Rente einzahlen, bis zu einem jährlichen Höchstbetrag
von der Steuer absetzen. Dieser Höchstbetrag beträgt seit 2008 bis
zu 2.100 Euro jährlich. Sie zahlen Ihre das heißt also aus unversteuertem
Einkommen, sparen aus diesem Grund während Ihres Arbeitslebens weniger Steuern, wenn
Sie riestern, und müssen deshalb später auf die Rente Steuern zahlen.
Oder noch einmal anders ausgedrückt: Ihr Vorteil bei der Riester Rente
ist unumstößlich, dass Sie während Ihres aktiven Arbeitslebens im Allgemeinen ein mächtigeres
Einkommen und damit fürderhin einen beträchtlicheren Steuersatz haben als später
während der Rente und dadurch jetzt mehr Steuern beiseite legen, als Sie später
während der Rente werden zahlen müssen.
Was versteht man unter Grundsicherung?
Wenn es
um Riestervergleich Debatte geht, stößt man bei Recherchen
oft auf den Begriff der Grundsicherung. Was ist die Grundsicherung? Im Jahr
2003 wurde bei den Renten die Grundsicherung eingeführt, um die Altersarmut
zu verhindern. Diese hat den gleichen Charakter wie Sozialhilfe und soll helfen,
den Lebensbedarf abzudecken. Aktuell wird der Lebensbedarf bei 627,00 €
Brutto angesetzt. Sind Ihre Einkünfte als Rentner bzw. Rentnerin geringer
als der Lebensbedarf, tritt der Staat in Aktion und stockt Ihre behördlich auf den
Wert des Lebensbedarfs auf.
Zur Berechnung der Grundsicherung werden grundsätzlich all Ihre Einkünfte
herangezogen, das heißt Ihre Rente, Zinseinkünfte, Vermietungen
oder Verpachtungen, Kleinjobs und jeder Bundesbürger. Im ungünstigsten
Fall kann dies dazu führen, dass Ihre private Rente mit der Zahlung für
die Grundsicherung verrechnet wird.
Beispiel 1: Sie kriegen 400 Euro Rente und haben keine weiteren Einkünfte.
In diesem Fall beziehen Sie von dem Staat zusätzlich 227 Euro, damit
Ihre Grundsicherung gewährleistet ist.
Beispiel 2: Sie erlangen 400 Euro Rente + 50 Euro Riester Rente = 450 Euro In
diesem Fall bekommen Sie von dem Staat zusätzlich 177 Euro. Ihre angesparte
private Zusatzrente wird demgemäß mit Ihrem Anspruch auf Grundsicherung
verrechnet. Mit entsprechender Beratung und kleinen Tricks, wie jeder Mann und jede Frau
vorzeitiger Kündigung des Riester-Kontraktes, lassen sich eben solche
Einbußen gleichwohl minimieren.
Beispiel 3: Sie bekommen 600 Euro Rente + 100 Euro aus privater Altersvorsorge und Absicherung
= 700 Euro In diesem Fall erlangen Sie keine Zusatzgelder von dem Staat,
denn Sie liegen 73 Euro über der Grundsicherung. Ihre private Absicherung
hat sich somit auf jeden Fall gelohnt.
Derzeit sind etwa 2% aller Rentner in Deutschland von der Grundsicherung in Zusammenhang
mit Zusatzrenten betroffen.
Um private Altersvorsorge und Absicherung weiterhin attraktiv zu machen, plant der Gesetzgeber
entsprechende Änderungen, die jeder Mann und jede Frau dazu führen könnten,
dass die Riester Rente nicht mehr bei der Grundsicherung angerechnet
wird oder es entsprechende Freibeträge bei der privaten Vorsorge
gibt.
Trotz
allem ist und bleibt private Altersvorsorge ein wichtiges Thema, um
das sich jeder Mensch kümmern sollte - und das so früh wie möglich.
Denn nur durch entsprechende Vorsorge haben Sie die Möglichkeit,
sicher zu stellen, dass Sie gar nicht erst unter die Grundsicherung
rutschen. Und je eher Sie mit privater Absicherung des Lebensabends beginnen, desto beträchtlicher
sind Ihre Gewinne durch Zinsen und staatliche Vergünstigungen wie
jeder Bürger bei der Riester Rente. (c) B&S
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